Die Qual der Wahl: Wissenschaft oder Wirtschaft?

So wie viele stand auch ich nach dem Studium vor der schwierigen Entscheidung, entweder meine akademischen Interessen weiter zu verfolgen oder mich "im richtigen Leben" umzuschauen. Und weil man sich bewusst nur für etwas entscheiden kann, das man auch kennt, beschloss ich, beides auszuprobieren: Nach einem Jahr als Post Graduate an der London School of Economics wollte ich in ein Unternehmen wechseln, das fachlich wie geografisch größtmögliche Vielfalt und Flexibilität bietet.

Christoph Kohlbach

Associate Principal

BWL an der Karl-Franzens-Universität in Graz und der University of Exeter, Post-Graduate-Programm an der London School of Economics

Meine Wahl fiel auf McKinsey. Denn hier hatte ich die Möglichkeit, in kurzer Zeit verschiedene Branchen kennen zu lernen und mich dann auf die Felder zu konzentrieren, die mir am meisten Spaß machen. Nach Ausflügen in die Versicherungswirtschaft, die Automobilindustrie und den Hightech-Sektor habe ich meine Leidenschaft für Banking und Risikomanagement entdeckt.

Die Arbeit an diesen Themen begeistert mich. So half ich zum Beispiel mit, die Organisations- und Führungsstruktur einer europäischen Bankengruppe neu auszurichten. Als Projektleiter habe ich nicht nur den Prozess begleitet, sondern die Zukunft dieses Unternehmens aktiv mitgestaltet: von der Konzeptentwicklung über die Gesamtkoordination der Umsetzung bis hin zu speziellen Implementierungen etwa im Investmentbanking oder Personalmanagement.

Darüber hinaus schätze ich besonders an McKinsey, dass ich sehr frei meine Ideen umsetzen und Interessen verfolgen kann. Ein Beispiel ist die Vergleichsstudie zum Thema Kapitalmanagement, an der ich vor kurzem mit 20 europäischen Banken gearbeitet habe. Kurzum: Ich bin "im richtigen Leben" angekommen – an die Uni zieht es mich längst nicht mehr zurück.

 

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