Anders als geplant
Während des Studiums an der European Business School war ich mir eigentlich ganz sicher: Nach dem Bachelor in Management, Business Law und Business Administration würde ich sofort den Master anschließen und erst danach ins Berufsleben starten. Aber dann habe ich meine Pläne doch geändert.
Timo Tönges
Fellow Senior AssociateWirtschaftswissenschaften an der European Business School Schloss Reichartshausen
Gleich bei der ersten Begegnung anlässlich einer Unternehmenspräsentation hat McKinsey mich fasziniert und zugegebenermaßen auch überrascht. Denn die vortragenden Berater waren nicht nur fachlich erstklassig, sondern auch menschlich auf meiner Wellenlänge. Als ich dann während des Abschlusssemesters in den USA noch einmal die Gelegenheit bekam, die Firma und das Junior-Fellowship-Programm bei einer Wochenendveranstaltung näher kennen zu lernen, begeisterten mich neben den Perspektiven, die das Programm eröffnete, vor allem die anderen Teilnehmer: Studenten wie ich, die vielleicht einmal meine Kolleginnen und Kollegen werden würden – und so viele inspirierende Persönlichkeiten mit spannenden Lebensläufen! Spätestens da war für mich klar, dass ich mich bei McKinsey bewerben würde. Sollte ich keine Zusage bekommen, könnte ich den Master ja immer noch machen.
Nun, es hat funktioniert. Ich bin als einer der ersten Bachelor-Absolventen in Deutschland in das Junior-Fellowship-Programm eingestiegen. Ein Jahr lang habe ich bei Studien mitgearbeitet, unter anderem längere Zeit in Moskau und bei einem umfangreichen Transformationsprogramm, an dem 14 Teams beteiligt waren. Bei keiner Studie war ich als Junior Fellow bloß ein „halber Berater“, sondern immer sofort vollständig in die Projektteams integriert und gefordert. Auch gegenüber den Klienten durfte und musste ich genauso auftreten wie meine Teamkollegen.
Ich suche neue Herausforderungen sehr gern auch international. Das war schon in der Schul- und Studienzeit so: Praktika führten mich unter anderem nach Thailand und Peru; in den Bereichen Finanzen und Controlling habe ich ebenso mitgearbeitet wie im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit. Ein wohliges Grundrauschen reicht mir eben nicht. Ich möchte am liebsten täglich Neues erleben und lernen. Und genau das kann ich hier, weil die Themen der Studien und die Branchen, die wir beraten, so vielfältig sind – und weil sich unser Aktionsradius nicht auf Deutschland beschränkt.
Deshalb steht auch inzwischen fest: Ich kehre nach diesem intensiven Jahr in der Praxis nicht gleich an die Uni zurück, sondern bleibe zunächst in der Firma. Zwei Jahre lang werde ich als Fellow wieder bei Studien mitarbeiten und danach meinen Master anschließen. Ich bin froh, dass ich schon als Bachelor den Sprung in die Beratung gewagt habe – sowohl die bisherigen Erfahrungen als auch die Optionen für die Zukunft sind weit vielfältiger, als ich es mir hätte vorstellen können.