Habe ich nur als BWLer
eine Chance bei McKinsey?

Was macht eine Psychologin in der Unternehmensberatung? Das ist gewöhnlich die erste Frage, die mir im Zusammenhang mit meinem Beruf gestellt wird. Gerne erzähle ich dann von meinem ersten Projekt. Ich arbeitete mit einem theoretischen Physiker, einem Philosophen, einem Wirtschaftsingenieur und einem Wirtschaftswissenschaftler zusammen. Wir unterstützten die evangelische Kirche in München, sich organisatorisch neu aufzustellen und ihr Programmangebot an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.

Kirsten Weerda

Associate Principal

Psychologie (Diplom und Promotion) an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg

Es war extrem spannend. Ich erstellte Analysen, bereitete Workshops vor und hielt Präsentationen. Meine Meinung war jederzeit gefragt; meine Vorschläge fanden Gehör und wurden umgesetzt. Durch die direkte und intensive Zusammenarbeit mit meinen Teamkollegen und unserem Klienten hatte ich schon in den ersten zwei Wochen das Gefühl, mehr zu lernen als in meinem kompletten Studium.

Alle haben mit ihrer speziellen Perspektive auf die Probleme einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg geleistet. Eine meiner Stärken als Psychologin ist es, anderen Menschen Veränderungen verständlich und akzeptabel zu machen. Und diese Erfahrung konnte ich in meinem ersten Projekt genauso nutzen wie in den vielen anderen Projekten seither, denn um Veränderungsprozesse dreht es sich bei unserer Arbeit fast immer.

 

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