Wechselwirkungen
Rückblick
Ein Teilnehmer eines Wechselwirkungen-Seminars berichtet.

Wechselwirkungen 2010
Teilnehmer
28 Student(inn)en und Doktorand(inn)en der
Informatik sowie Natur- und Ingenieurswissenschaften
Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Schon
seit einiger Zeit interessiere ich mich für Jobs in der Unternehmensberatung.
Natürlich hatte auch ich längst gehört, dass nicht nur Betriebswirte von
McKinsey gesucht werden, sondern motivierte und engagierte Absolventen aller
Fachrichtungen. Dennoch stellte ich mir die Frage, wie es mir als Informatiker
zwischen lauter Unternehmensberaterinnen und -beratern gehen würde. Ich wollte
herausfinden, ob der Job des Unternehmensberaters tatsächlich eine Bereicherung
für mich sein könnte.
Erster Eindruck
Die 28 Teilnehmer reisten ab München
gemeinsam mit dem Bus an, so dass sich bereits hier eine erste Gelegenheit bot,
einander kennen zu lernen, von verschiedensten Hintergründen und auch
Beweggründen zur Bewerbung für das Event zu erfahren. Unter uns befanden sich
außerdem einige Berater(innen), die sich nahtlos in die lockere Atmosphäre
einfügten und an den regen Gesprächen teilnahmen. Keine unserer unzähligen
Fragen blieb unbeantwortet.
Teamleistung bei der Fallstudie
In kleineren, bunt
zusammengestellten Gruppen von vier bis fünf Personen bearbeiteten wir eine
Fallstudie, in der es darum ging, eine Empfehlung für die zukünftige Ausrichtung
eines fiktiven Navigationsgeräteherstellers zu geben. Wäre es zukunftssicherer,
auf eine generische Lösung zu bauen? Lässt sich das eigene Know-how mit eigener
Technik nicht vielleicht am besten umsetzen? Unsere Kreativität und Teamleistung
waren gefragt. Das Szenario erforderte die Einarbeitung in Materialien-Packs,
die Analyse der Situation, eine Ausarbeitung der Empfehlung und schließlich auch
die Präsentation vor den Entscheidungsträgern des Unternehmens – natürlich
gespielt von McKinsey-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern. Jede Gruppe wurde
dabei nach Bedarf von einer Beraterin oder einem Berater betreut, die oder der
vor allem methodische Tipps gab.
Zum Programm gehörten auch Sitzungen im Plenum, in denen Berater(innen) von ihren Werdegängen berichteten, ihre Arbeit skizzierten und Fragen beantworteten. Wir Naturwissenschaftler und Ingenieure wurden immer wieder auf angenehmem Niveau mit interessanten wirtschaftswissenschaftlichen Fragen konfrontiert.
Spaß im Schnee
Als Ausgleich zur Arbeit gab es die
Möglichkeit, für einige Stunden die Kitzbüheler Pisten unsicher zu machen oder
mit Schneeschuhen und unter lustiger Führung durch den Tiefschnee zu wandern.
Highlight der Wanderung war ein Stopp im Alpeniglu-Dorf auf 1.676 Metern Höhe
und mit einer Aussicht, wie man sie beim Mittagessen wohl nur selten genießen
darf. Hier und auch bei gemeinsamen Abendessen und Ausflügen ins Nachtleben bot
sich nicht nur die Gelegenheit, die McKinsey-Mitarbeiter(innen) weiter mit
Fragen zu löchern, sondern sie auch privat zu erleben. So konnten wir für uns
selbst herausfinden, ob wir uns vorstellen können, mit ihnen lange Arbeitstage
zu verbringen.
Mein Fazit
In den drei Tagen Wechselwirkungen habe ich
McKinsey näher kennen gelernt und Argumente für meine Berufswahl gesammelt.
Natürlich weiß ich, dass es sich um eine Recruiting-Veranstaltung gehandelt hat,
doch in der sehr entspannten Atmosphäre konnte ich die ganze Zeit über auch
kritische Fragen stellen, die ehrlich beantwortet wurden. Nicht nur wegen der
netten und vielseitigen Leute kann ich mir durchaus vorstellen, den Beraterinnen
und Beratern in einigen Wochen bei einem Bewerbungsgespräch wieder zu begegnen.
Ich kann das Event jedem empfehlen, der wissen möchte, wie eine
Unternehmensberatung arbeitet und wie spannend bzw. fordernd das ist. Zudem kann
man erfahren, wie man sich als Naturwissenschaftler oder Ingenieur bei McKinsey
fühlt und ob diese Arbeit zu einem persönlich passt.
Ansprechpartner
Häufige Fragen
Warum sollte ich mich für "Wechselwirkungen" bewerben?
Kommen mit der Teilnahme am Seminar Kosten auf mich zu?
Wer kann bei "Wechselwirkungen" teilnehmen?
Wie viele Teilnehmer werden zu dem Seminar eingeladen?
Wie umfangreich müssen meine IT-Kenntnisse sein?
