Short-Selling the Earth
Studie zur Entwicklung an den Rohstoffmärkten
Die Zeiten der Gentlemen-Agreements zwischen Erzkonzernen, Minenbetreibern und Stahlherstellern sind für immer vorbei. Die neue Studie „Short Selling the Earth" zeigt: Die aktuelle Entwicklung an den Rohstoffmärkten ist unumkehrbar – steigende Preise, große Volatilität und zeitweilige Ressourcenknappheit werden nicht nur kurzfristige Phänomene sein. Im Ergebnis wird diese Entwicklung unter anderem dazu führen, dass auch die Preise für Eisenerz und Kokskohle zunehmend an Spotmärkten gesetzt werden. Beide Rohstoffe werden damit mittelfristig zu handelbaren Commodities – wie Öl und Kraftwerkskohle (seit langem) sowie Strom und Gas (seit einigen Jahren). Eine echte Herausforderung für die Stahlhersteller.
Doch gerade der Vergleich mit der Entwicklung im Strom- und Gasmarkt zeigt, dass Marktteilnehmer gleich bei Öffnung der Märkte zwar einer neuen Preisunsicherheit ausgesetzt sind. Gleichzeitig bietet die Situation aber auch viele Chancen beispielsweise durch langfristige vertragliche Partnerschaften oder die eigene Teilnahme an den entsprechenden Spot- und Terminmärkten.
