Leistungserbringer

Unsere Themen

Für die aktuellen Herausforderungen im Krankenhaus- und Reha-Sektor hat McKinsey & Company spezifische Lösungsansätze für Klienten aller Art…

  • ... vom Einzelstandort bis zur Klinikkette
  • ... private, freigemeinnützige und universitäre Träger
  • ... von Spezialkliniken bis zu Maximalversorgern

Im eigens für diese Thematiken gegründeten „McKinsey Hospital Institut“ bündeln wir unser Wissen einer Vielzahl nationaler und internationaler Projekte und halten umfassende Expertise aus verschiedensten Bereichen vor: Auf unseren Projekten arbeiten Mediziner, Pflegeexperten, Analysten und Betriebswirte Hand in Hand. Die folgenden Beispiele zeigen eine kleine Auswahl an Themen, die wir als McKinsey Hospital Institut mit Klienten gemeinsam bearbeiten.

  • Portfoliomanagement und Kooperationsstrategien

    Wir evaluieren und entwickeln gemeinsam mit unseren Klienten lang- und mittelfristige Strategien. Neben Portfoliomanagement und Zentrenbildung sind hierbei vor allem Partnerschaften und Kooperationen auch überregional und -sektoral relevant. Diese Strategien werden anschließend in konkrete Umsetzungskonzepte und Wirtschaftspläne übersetzt um eine rasche Implementierung zu fördern.

  • Wachstumsperspektiven

    Wir erarbeiten mit unseren Klienten sehr konkrete Wachstumsperspektiven: vor allem Erschließung neuer Wachstumsfelder, Einweiserbindungsprogramme und Markenbildung stehen hierbei im Fokus. Doch auch alternative Wachstumsstrategien werden passgenau für einzelne Klienten und deren Bedürfnisse entwickelt.

  • Operative Exzellenz in klinischen Bereichen

    Wir unterstützen unsere Klienten neben strategischen Aspekten auch bei der konkreten, operativen Umsetzung. In einer Vielzahl von Projekte in u.a. OP-Optimierung, Entlass- oder Verweildauermanagement zeichnen sich unsere Ansätze durch die konkrete Umsetzung und anschließende Nachverfolgung aus.

  • Operative Exzellenz in nicht-klinischen Bereichen

    Auch für die administrativen, nicht-klinischen Bereiche bieten wir für unsere Klienten konkrete Lösungsoptionen an. Wir erarbeiten z.B. in Einkaufsprojekten neue Möglichkeiten der Verhandlungsstrategien und können auf eine große Fachexpertise aus verschiedensten Industrien und langjähriger Erfahrung im Krankenhaussektor zurückgreifen.

  • Organisationsstruktur

    Unser spezialisiertes Team von Organisationsexperten unterstützt unsere Klienten bei der Entwicklung und Anpassung von Organisationsstrategien und -strukturen. Anschließend vermitteln wir in unserer „McKinsey Hospital Akademie“ über Workshopansätze für die Belegschaft operatives Wissen und Fähigkeiten, um die neue Struktur umzusetzen.

  • Führungskräfteentwicklung

    In unserer „McKinsey Hospital Akademie“ bieten wir mit unserem Fachteam aus Personalexperten zugeschnittene Führungskräftecoachings für alle Führungsebenen an. Durch fokussierte Trainingsangebote vermitteln wir Management-, Führungs- und Personalfähigkeiten an die klinischen und nicht-klinischen Führungskräfte.

Für mehr Informationen zu unseren Ansätzen, unserem Team und die aktuellsten Neuigkeiten, besuchen Sie uns auf www.hospitalinstitut.mckinsey.de.

Ausgangslage
Ein großer kommunaler Maximalversorger konnte zeitweilige Erfolge nach einer Fusion nicht aufrechterhalten und erwirtschaftete jährliche Verluste in Millionenhöhe. Gemeinsam mit dem Beratungsteam wurde nach eine neue strategische Ausrichtung entwickelt, sowie die operative Wirtschaftsplanung für die nächsten 5 Jahre detailliert erarbeitet.

Vorgehen
Gemeinsam mit dem Klienten wurde zunächst eine Detailanalyse aller erlös- und kostenrelevanten Bereiche durchgeführt. Hierfür wurde die „360°-Analyse“ des McKinsey Hospital Instituts und die hierfür entwickelten Analysetools sowie die umfangreichen, vorhandenen Datenbanken verwendet. Als Ergebnis wurde eine strategische Neuausrichtung vorgeschlagen, diskutiert, und in mehreren Strategieworkshops vereinbart. Außerdem wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket entwickelt und eingeleitet, um die neue Strategie operativ abzubilden. Die Maßnahmen erstreckten sich über alle erlös- und kostenrelevanten Bereiche:

  • Erlösoptimierung: Entwicklung und direkte Umsetzung verschiedener Maßnahme einer verbesserten Erlösstrategie, wie bspw.
    • Optimiertes Einweisemanagement: mit Anstieg der durchschnittlichen Einweiserbesuche um mehr als 120%
    • Erhöhung der profitablen, internen Verlegungen um bis zu 100%
  • Effektives Einkaufs- und Logistikmanagement: Etablierung einer ganzheitlichen Einkaufs- und Logistikstrategie mit Fokus auf kurzfristige Maßnahmenumsetzung, z.B.:
    • Reduktion des Materialaufwandes um fast 7%
    • Neustrukturierung der Einkaufsorganisation und Einführung von strategischem Einkauf
    • Neuordnung der Logistik
  • Optimierte Verwaltungsstrukturen: Konzepterarbeitung und –umsetzung zur Strukturoptimierung der Verwaltungsbereiche, mit dem Ziel einer Kostensenkung um 11%
  • Verbesserte Prozesse im Controlling: Neudefinitionen des Planungsprozesses sowie Schaffung eines übergeordneten Projektcontrollings und einer Berichtsstruktur zur Verankerung des gesamten Projekterfolgs

Ergebnis
Aufgrund von kurzfristigen Maßnahmenumsetzungen konnte das Krankenhaus bereits in Jahr 1 wieder ein positives Ergebnis ausweisen. Die in der kurz- und mittelfristigen Wirtschaftsplanung berücksichtigten Kostenverbesserungen summierten sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag, gleichzeitig wurden Erlöspotenziale einiger Tausend Casemix-Punkte realisiert.

 

Ausgangslage
Ein regionales Krankenhaus mit kirchlichem Träger hatte – historisch gewachsen – eine Vielzahl von medizinischen Fachabteilungen ohne klares Profil oder Erlösstrategie. Um im zunehmenden Wettbewerb bestehen zu können, wurde gemeinsam mit dem Beratungsteam eine Portfolioanalyse durchgeführt und anschließend eine Zentrenstrategie erarbeitet und verabschiedet.

Vorgehen
Zunächst wurde die Markt- und Wettbewerbssituation detailliert ewertet, entlang des „360°-Analyse“ Instrumentariums des McKinsey Hospital Instituts. Hierfür wurden auf DRG-Ebene die
Fallzahlentwicklungen und -potenziale in den Einzugsgebieten ermittelt. Gemeinsam mit den jeweiligen Chefärzten wurden in einem zweiten Schritt die konkreten Fallzahlziele im Rahmen einer Neuausrichtung festgesetzt. Anschließend wurden die Abteilungen in neuen „Leuchtturm-Zentren“ vereint um eine fokussierte Erlösstrategie sowie operative Verbesserungen zu ermöglichen. Die durchgeführten Prozessschritte waren unter anderem:

  • Detaillierte Marktanalyse auf DRG-Ebene unter Einbeziehung von Wettbewerbsentwicklungen sowie demographischen und medizinischen Trends
  • Definition von möglichen Zentren durch die Zuordnung von DRGs und der passgenauen Zuschlüsselung der relevanten Erlöse und Kosten
  • Entwicklung eines detaillierten „Zentren-Tools“ zur Modellierung verschiedener Szenarien für jedes Zentrum sowie Einbeziehung verschiedener Kostenannahmen für das Gesamtkrankenhaus
  • Etablierung einer Gesamtstrategie für die Zentren inklusive umfangreicher Implementierungspläne mit Meilensteinen, Zeitplänen und Verantwortlichkeiten
  • Begleitung der Verabschiedung der Strategie in der Geschäftsführung sowie im Aufsichtsrat

Ergebnis
Ingesamt wurden für das Krankenhaus fünf klar kommunizierbare „Leuchtturm-Zentren“ entwickelt und mit konkreten Planungsprämissen und Implementierungsmaßnahmen hinterlegt. Dadurch konnte eine deutliche Profilschärfung erreicht werden; die identifizierten und adressierten Erlöspotenziale belaufen sich auf 4 Mio. EUR p.a.

 
 

Unsere Ansprechpartner

Dr. Reinhard Wichels
Leiter Leistungserbinger

Unsere Partnergruppe
 
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