Charting our Water Future
Wasserknappheit lässt sich weltweit in den Griff kriegen - Radikales Umdenken nötig
2030 wird weltweit die Nachfrage nach Wasser das Angebot um 40% überschreiten. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung wird mit weniger als der Hälfte der benötigten Wassermenge auskommen müssen. Die gute Nachricht: Die drohende Wasser-Versorgungslücke lässt sich noch schließen und das sogar kostengünstig und nachhaltig - allerdings nur wenn ein radikales Umdenken stattfindet und Wasser effizienter eingesetzt wird.
Das ist das Ergebnis einer Studie, die McKinsey gemeinsam mit der International Finance Corporation (IFC) und einem breiten Konsortium an Partnern aus der Wirtschaft, darunter Barilla, Coca Cola und Nestlé, erstellt hat. Die Studie untersuchte die Situation und Entwicklung in Indien, China, Südafrika und Brasilien. Die vier Länder werden 2030 für 30% des weltweiten BIP und 42% des Wasserverbrauchs stehen. Obwohl die drohende Wasserknappheit ein lokales Problem darstellt, ist es von globaler Bedeutung besonders auch für europäische und somit deutsche Unternehmen, die in den untersuchten Ländern produzieren.
Die Studie "Charting Our Water Future" reicht weit über eine umfassende weltweite Faktenbasis zur Entwicklung von Wasserbedarf und -versorgung hinaus. Sie bietet erstmals eine umfassende und verlässliche Faktenbasis, die eine gezielte und nachhaltige Wasserwirtschaft überhaupt erst ermöglicht. Die Studie liefert eine detaillierte Kostenkurve, vergleichbar mit der von McKinsey entwickelten Kostenkurve zur CO2-Vermeidung.
