Die makroökonomischen Rahmenbedingungen für Konsumgüter und Handel blieben im ersten Quartal 2026 verhalten freundlich. Das reale Bruttoinlandsprodukt wuchs in der Eurozone um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Schweiz (+0,6 Prozent) und Deutschland (+0,3 Prozent) expandierten ähnlich moderat, blieben aber im positiven Bereich. Deutlich dynamischer entwickelten sich einzelne Volkswirtschaften.
Deutlich dynamischer entwickelten sich einzelne Volkswirtschaften wie Dänemark (+6,0 Prozent) und Polen (+3,5 Prozent, siehe Tabelle). Beim real verfügbaren Einkommen legten die Eurozone (+0,9 Prozent), die Schweiz (+1,4 Prozent) und Deutschland (+0,8 Prozent) zu, während Österreich mit −0,5 Prozent leicht nachgab; Polen stacht mit +5,3 Prozent heraus. Die Konsumentenpreise stiegen weiter in geordnetem Tempo – in der Eurozone um 2,0 Prozent, in Deutschland um 2,2 Prozent und in Österreich um 2,5 Prozent. Die Schweiz blieb mit lediglich 0,2 Prozent erneut der Stabilitätsanker, während das Vereinigte Königreich mit 3,1 Prozent am oberen Ende lag. Das Konsumentenvertrauen verharrte nahe seinem langfristigen Durchschnitt.
Getragen wurde die Konjunktur vor allem vom privaten Konsum, der in der Eurozone nominal um 3,4 Prozent, in Österreich um 3,1 Prozent und in Deutschland um 2,9 Prozent zulegte – am kräftigsten in Spanien (+6,1 Prozent) und Polen (+5,1 Prozent). Der Einzelhandelsumsatz entwickelte sich überwiegend positiv (Eurozone +1,8 Prozent, Deutschland +0,8 Prozent); die Schweiz musste einen leichten Rückgang zum Vorquartal (−0,9 Prozent) hinnehmen. Insgesamt bleibt das Bild eines stabilen, konsumgetriebenen Wachstums bei sich normalisierender Inflation bestehen.