Feueralarm aus dem All: OroraTech gewinnt „The Spark – Der deutsche Digitalpreis“

Feueralarm aus dem All: OroraTech gewinnt „The Spark – Der deutsche Digitalpreis“

Handelsblatt und McKinsey verleihen in sechster Auflage Preis für Gründer:innen, die mit "Net Zero Tech" Innovationen für Klimaneutralität entwickeln – OroraTech gewinnt mit erstem globalen Informationsdienst für die Früherkennung von Waldbränden aus dem All – Teleclinic-Gründerin Katharina Jünger gewinnt Female Founder Award

DÜSSELDORF. Das Handelsblatt und die Unternehmensberatung McKinsey & Company haben zum sechsten Mal in Folge den deutschen Digitalpreis "The Spark" an Tech Start-ups aus dem DACH-Raum vergeben. Unter dem Leitthema "Net Zero Tech" wurden in diesem Jahr technologische Innovationen gesucht, die sich der Mission Klimaneutralität verpflichtet haben und Technologien für eine emissionsfreie Wirtschaft entwickeln. Digitale Technologien zur Erzeugung, Speicherung und Transport von Energie waren dabei ebenso relevant wie neue Methoden zur Vermeidung oder Bindung von CO2 in der verarbeitenden Industrie oder emissionsreduzierende Innovationen im Transport- und Gebäudesektor. Gewinner in diesem Jahr ist das Unternehmen Orora Tech, die den ersten globalen Informationsdienst für die Früherkennung von Waldbränden aus dem All entwickelt haben. „Das Ziel der Klimaneutralität erreichen wir nur mit der Hilfe bahnbrechender technologischer Entwicklungen. Es ist beeindruckend, mit welchem Innovationsgeist die Spark-Finalist:innen ihr Vorhaben der Reduktion von CO2-Emissionen in die Tat umsetzen. Hier entwickeln sich Technologieführer, die die Welt verbessern werden“, sagt Fabian Billing, Deutschlandchef von McKinsey & Company.

Zehn Finalisten präsentierten der Jury live ihre Innovationen

Die Bewerber um den Preis durchliefen einen zweistufigen Auswahlprozess, ehe die zehn besten Finalisten sich in Live Pitches der hochkarätigen Jury präsentierten. Der Digitalpreis wurden im Rahmen eines Galaabends in Berlin verliehen. Folgende Start-ups belegten die vorderen Plätze:

  1. OroraTech: OroraTech hat den ersten globalen Informationsdienst für Waldbrände aus dem All entwickelt, der unter anderem Risikobewertung, Früherkennung, Echtzeitüberwachung und Schadensanalyse umfasst. Durch die Anwendung von New-Space-Technologien will das das Unternehmen eine nachhaltige Zukunft mitgestalten. 
  2. Dabbel: Die KI-basierte Software von Dabbel hilft, den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß in gewerblichen Gebäuden zu reduzieren. So können die CO2-Emissionen in weniger als vier Wochen um bis zu 40% gesenkt werden - komplett  ohne  zusätzliche  Hardware.
  3. Circunomics: Circunomics ist der erste cloudbasierte IoT-Marktplatz für die Wiederverwendung und das Recycling von Batterien mit der Vision einer Kreislaufwirtschaft. Mit künstlicher Intelligenz vereinfacht und optimiert die Plattform die Rücknahme und Wiedervermarktung von E-Fahrzeugbatterien für einen nachhaltigen Ressourcenumgang.

Verleihung des Female Founder Awards

Bereits zum dritten Mal standen mit dem Female Founder Award auch herausragende Gründerinnen aus Deutschland im Fokus. Erfolgreichen Gründerinnen soll so eine Bühne geboten werden, so dass langfristig mehr Frauen den Schritt in die Unternehmensgründung wagen. Den diesjährigen Female Founder Award erhielt Katharina Jünger. Ihr Start-up Teleclinic ist ein Pionier für die Etablierung der Telemedizin in Deutschland. Bis heute wurden via Teleclinic über 600.000+ Patienten behandelt und 200.000+ Untersuchungen durchgeführt. Neben Katharina Jünger waren Mengting Gao, Gründerin von Kitchen Stories und Veronika Riederle, Gründerin von Demodesk als Finalistinnen für den Award nominiert. „Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine herausragende Gründerin gefunden, die nicht nur ein beeindruckendes Business aufgebaut hat, sondern auch gleichzeitig ein Vorbild für andere Gründerinnen ist“, sagt Sebastian Matthes, Chefredakteur des Handelsblatts.

Über The Spark und das Auswahlverfahren

„The Spark – Der deutsche Digitalpreis“ ist eine Initiative von Handelsblatt und McKinsey. Mit dem Preis werden Start-ups ausgezeichnet, deren Ideen das Potenzial haben, ihre Industrie grundlegend zu verändern. Die Festlegung der Finalisten und Gewinner erfolgt in einem dreistufigen Verfahren: Screening, Nominierung und Jurysitzung. Zur Jury gehörten Sebastian Matthes (Chefredakteur, Handelsblatt), Fabian Billing (Deutschlandchef, McKinsey & Company), Ann-Kathrin Achleitner (Scientific Director of the Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS), Munich University of Technology), Christoph Brand (CEO Axpo Holding AG), Matthias Dill (CEO und Managing Partner, Energy Impact Partners Europe), Dr. Ralph Fürderer (Chief Technical Officer und Vorstandsmitglied Hager Group), Prof. Dr. Veronika Grimm (Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, FAU Erlangen-Nürnberg und Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft), Philipp Justus (Managing Director, Google Germany GmbH), Katharina Kreitz (Mitgründerin, Vectoflow GmbH  und Gewinnerin des Female Founder Awards 2020), Barbara Kux (stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats Firmenich SA sowie Mitglied der Aufsichtsräte Grosvenor Group, Henkel und Pargesa Holding ), Dr. Sigrid Nikutta (Vorstandsvorsitzende, DB Cargo), Dr. Victoria Ossadnik (COO Digital, E.ON SE), Dr. Stephan Rohr (Mitgründer und Co-CEO des Vorjahresgewinners TWAICE), Dr. Frank Reintjes (Executive Vice President, Head of Global Powertrain, E-Mobility & Manufacturing Engineering, Daimler Truck AG), Markus Sontheimer (CIDO, ISS World Services).

Ansprechpartner

Download