Setting the framework for car connectivity and user experience

Fünf Stufen der Vernetzung im "Connected Car" 

Fast alle Neuwagen, die heute in Deutschland verkauft werden, sind in irgendeiner Art mit dem Internet verbunden – also im weitesten Sinne „connected cars“. Doch anders als beim autonomen Fahren – bei der es mit den fünf Stufen der Automatisierung ein etabliertes Konzept gibt – fehlt eine einheitliche Definition beim Thema Connectivity.

Sehr einfache Angebote – das Auto hat eine eingebaute SIM-Karte – bis hin zu fortgeschrittenen Diensten wie passenden Restaurantempfehlungen oder automatischen Playlists – all dies bezeichnet die Industrie als „connected car“. Diese begriffliche Unklarheit kann Autokäufer verwirren und macht den Vergleich zwischen Automodellen schwierig.

Deshalb haben wir einen Vorschlag für ein „Connected Car Customer Experience (C3X) Framework“ entwickelt – es stützt sich auf drei Jahre Forschung, 3.000 Interviews mit Autokäufern weltweit und mehr als 100 Experteninterviews.

Das Konzept umfasst – wie beim autonomen Fahren – fünf Stufen: 

  • Level 1 – Grundlegende Konnektivität: Der Fahrer kann Basisinformationen zum Fahrverhalten abrufen und den technischen Status des Autos überprüfen.
  • Level 2 – Individuelle Konnektivität: Der Fahrer hat persönliches Profil, um digitale Services und Plattformen wie Android Auto oder Apple CarPlay anzusteuern.
  • Level 3 – vorliebenbasierte Personalisierung: Alle Insassen des Autos haben Zugriff auf ihre personalisierten Accounts (Infotainment, Advertising etc.)
  • Level 4 – Live-Dialog: Alle Insassen können in Echtzeit mit dem Auto interagieren – und erhalten aktive Empfehlungen für auf sie zugeschnittene Angebote.
  • Level 5 – Virtueller Chauffeur: Die künstliche Intelligenz sieht die Wünsche der Insassen voraus und erledigt komplexe, nicht vorab programmierte Aufgaben.