Skip to main content

COVID-19 und die finanziellen Folgen für die GKV

Seit Februar 2020 erlebt der GKV-Markt mit der COVID-19-Pandemie die wohl umfassendste Krise der letzten Jahrzehnte. Noch sind ihre gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen kaum absehbar. Gerade aus diesem Grund haben Gesetzgeber und Selbstverwaltungspartner noch im selben Monat begonnen, umfassende Beschlüsse und Empfehlungen zu erarbeiten. In Summe dürfte sich aus diesen Maßnahmen eine Mehrbelastung für die GKV ergeben – sowohl bei Einnahmen als auch Ausgaben.


Kontaktverbote, ein weitgehender Shutdown und daraus resultierende Beeinträchtigungen der makroökonomischen Situation schmälern unmittelbar die Einnahmen des Gesundheitsfonds. Auf die GKV-weiten Ausgaben wirken sich die neuen gesetzgeberischen Maßnahmen aus, z.B. die extrabudgetäre Vergütung ärztlicher Leistungen für COVID-19-Patienten und die umfassenden finanziellen Veränderungen nach Inkrafttreten des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes.

In der Publikation „COVID-19 und die finanziellen Folgen für die GKV“ leitet McKinsey auf Basis des aktuellen Kenntnisstands und damit kontinuierlich aktualisiert Richtwerte zur Entwicklung der finanziellen Situation infolge der Pandemie ab – weitgehend anhand von externen Datenquellen und begründbaren Annahmen.


Autoren: Steffen Hehner, Boris Körs, Florian Niedermann, Markus Gampert, Manuela Martin, Beatrice Pototzky und Michael Schmidt