Helfer in der Krise – wie Regierungen und Sozialunternehmer besser zusammenarbeiten können  

Regierungen auf der ganzen Welt stehen nicht nur wegen der Corona-Pandemie enorm unter Druck. Sie müssen mehrere Krisen gleichzeitig bewältigen, schneller und besser im Erreichen gesellschaftlicher Ziele werden: beim Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung und Bildung, bei Nachhaltigkeit in allen Entscheidungen oder bei der ausgewogenen Erholung von den Pandemiefolgen – mögliche Veränderungen in bestehenden gesellschaftlichen Systemen inklusive. Sozialunternehmer können in dieser Situation wichtige Verbündete für Regierungen sein. Sie unterstützen durch ihre Arbeit relevante gesellschaftliche Veränderungsprozesse und helfen, drängende soziale Probleme und Defizite zu bewältigen. Die Frage, wie Regierungen die Arbeit von Sozialunternehmern besser unterstützen und auch nutzen können, beantwortet die neue Studie „New Allies: How governments can unlock the potential of social entrepreneurs for the common good“.     

Der Report ist Ergebnis einer Kooperation von Ashoka, dem weltweit führenden Netzwerk von Sozialunternehmern sowie McKinsey & Company und den Sozialunternehmern von Catalyst 2030 sowie den Stiftungen Echoing Green, Schwab und Skoll. Die New-Allies-Studie betrachtet fünf Bereiche, in denen Regierungen Sozialunternehmer unterstützen können. Für jeden dieser Bereiche skizziert die Studie konkrete Empfehlungen und liefert über 40 konkrete Praxisbeispiele aus 25 Ländern, wie Regierungen auf der ganzen Welt Veränderungen umgesetzt haben. Der Bericht basiert auf Diskussionen mit mehr als 50 Regierungsvertretern und Sozialunternehmern auf der ganzen Welt.