
Akzente 2'26: Endlich wieder Wert schaffen!
Alles gleichzeitig: Agentische KI eröffnet neue Wege für mehr Effizienz und Wachstum, Transformation ist zum Dauerprogramm geworden – und mitten im Umbruch entstehen laufend neue Chancen und Geschäftsmodelle. Die Herbstausgabe des Consumer-Magazins Akzente liefert dafür Gesprächsstoff mit Substanz: Wie schöpfen Unternehmen heute wieder verlässlich Wert? Im Zentrum steht der Value Creation Plan – ein Ansatz aus der Private-Equity-Welt, der Ambitionen in verbindliche Umsetzungspläne übersetzt. Was die Lektüre verspricht: eine belastbare Argumentation für Wertschöpfung in unsicheren Zeiten, konkrete Beispiele – von Effizienzprogrammen und Trendanalysen über KI-gestütztes Merchandising bis zur Bilanzoptimierung – sowie exklusive Sektordaten für den Einstieg ins nächste Gespräch. Dazu ein CEO-Interview zum technologiegetriebenen Wandel im Handel und den Folgen für die Zukunft der Kundenbindung.
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Wie viel Autonomie gestehen Kund:innen der KI beim Einkaufen schon zu?
Keine Frage, KI ist im Konsumalltag angekommen: 84 Prozent der Menschen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien nutzen KI-Werkzeuge bereits regelmäßig. 38 Prozent setzen sie ein, um Produkte zu recherchieren oder Kaufentscheidungen zu treffen. Hinter der allgemeinen Informationsbeschaffung (57 Prozent) und der Content-Erstellung (44 Prozent) ist das Shopping damit einer der häufigsten KI-Anwendungsfälle.
Der Konsum trägt die Konjunktur – bei nachlassender Preisdynamik und stabiler Verbraucherstimmung
Die makroökonomischen Rahmenbedingungen für Konsumgüter und Handel blieben im ersten Quartal 2026 verhalten freundlich. Das reale Bruttoinlandsprodukt wuchs in der Eurozone um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Schweiz (+0,6 Prozent) und Deutschland (+0,3 Prozent) expandierten ähnlich moderat, blieben aber im positiven Bereich. Deutlich dynamischer entwickelten sich einzelne Volkswirtschaften.
"Die Kundin entscheidet, nicht die Technologie"
KI-Disruption und neue Wettbewerber aus Asien und dem Silicon Valley setzen den deutschen Handel unter Druck wie selten zuvor. OTTO zeigt, wie sich ein 77 Jahre altes Traditionsunternehmen immer wieder neu erfindet, um erfolgreich zu sein: CEO Dr. Boris Ewenstein über schnelle Lernentscheidungen, die Beratungsstrategien von morgen und die Frage, wem in einer Zukunft shoppender KI-Agenten die Kundenbeziehung überhaupt noch gehört.

